Absaugtechnik in der Automation



[10.12.2004]


In Montagelinien ist die Verwendung von Werkstückträgern ein nützliches und manchmal unerlässliches Hilfsmittel.
Bei der Montage von Pumpen für die Automobilindustrie kommt es auf größtmögliche Genauigkeit an, die letztlich auch von einem intakten Umfeld, d.h. optimalen Fertigungsbedingungen abhängt.
In diesem konkreten Fall werden Pumpengehäuse auf einem Transportsystem zu den einzelnen Montagezellen geführt. Nach Fertigstellung und Prüfung werden die Pumpen vom Band genommen und verpackt. Die Werkstückträger gelangen im Kreislauf wieder zurück um neue Pumpengehäuse aufzunehmen.
Auf den im Kreislauf gefahrenen Werkzeugträgern sammeln sich so innerhalb kurzer Zeit Schmutzpartikel wie Späne, Flusen, Staub, etc. ab. Diese Verunreinigungen können zu Problemen führen, wenn z.B. lose Späne in Messvorrichtungen eine Messung unmöglich machen oder gar verfälschen. Ungenauigkeiten, Fehler oder gar Störungen bis hin zum Stillstand der Linie können die Folge sein.

An diesem Punkt schafft die Absaugtechnik der Firma Ringler Abhilfe. Eine individuell gefertigte Erfassungseinrichtung wird an dem vorhandenen Transportsystem montiert, durch die die Werkstückträger durchgeschleust werden. Integrierte Blasdüsen lösen die auf den Werkstückträgern befindlichen Verunreinigungen ab. Wirkungsvolle Schalldämmmaßnahmen reduzieren die Lärmbelastung auf ein Minimum. Der Verbrauch an teuerer Druckluft konnte durch Einsatz spezieller Blasdüsen sehr gering gehalten werden. Weiterhin sind die Blasdüsen nur dann aktiv, wenn sich ein zu reinigender Werkstückträger in der Station befindet. Ein ständiger Saugluftstrom erfasst diese Fremdkörper und führt sie aus diesem Bereich ab.
Als treibende Kraft kommt ein leistungsfähiger Ringler-Industriestaubsauger zum Einsatz, der mit einem Hochleistungsradialventilator ausgerüstet ist und somit einen wirkungsvollen Luftstrom innerhalb der Erfassungsdüse erzeugt. Ein flexibler Saugschlauch stellt die Verbindung zwischen der Erfassungsdüse und dem Gerät her.

Durch diese modulare Bauweise kann das System optimal an die betrieblichen Gegebenheiten angepasst werden. Sinnvollerweise erfolgt die Aufstellung des Sauggerätes in unmittelbarer Nähe der Erfassungsdüse. Wenn größere Distanzen zu überbrücken sind, ist der Einsatz einer Rohrleitung als Saugleitung aus strömungstechnischen Gründen sinnvoll.
Das Gerät wird im Mehrschichtbetrieb eingesetzt und scheidet über eine längere Zeitdauer beträchtliche Mengen Schmutz ab. Dieser wird im Sammelbehälter aufgefangen und kann nach einer bestimmten Zeit entsorgt werden.

Die Realisierung dieses Projekts von der Konzeption bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme stammt komplett aus einer Hand. Spezialisten von Ringler garantieren eine einwandfreie Funktion des Systems und einen reibungsfreien Ablauf von der Planungsphase über die CAD-gestützte Konstruktion bis hin zur Montage beim Kunden.
Mit der Inbetriebnahme ist das Projekt nicht abgeschlossen. Ausgebildete Servicetechniker betreuen die Anlage während der gesamten Lebensdauer und führen auf Wunsch regelmäßige Wartungen durch. Für den Kunden bedeutet dies eine Anlage, die ohne nennenswerten Aufwand betrieben werden kann und so optimalen Nutzen schafft.




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